Warum 'Silberstreif Astrologie'?

Silberstreifen am Horizont gleichen einem Hoffnungsschimmer, der zuweilen Zuversicht erzeugt. 

Der sichtbare Horizont ist die Schnittstelle zwischen Himmel und Erde. Der Kreis, an dem die Gestirne auf- und untergehen, steht bildlich auch für den geistigen Horizont des Menschen.

Der Himmel ist die Bezugsebene der Astrologie. Deren Sichtweise ermöglicht einen Blick auf eine Ordnung im Großen, die sich im Kleinen auf der Erde widerspiegelt.

Der Grundgedanke der Astrologie fußt auf der Beobachtung, dass alles, was ‚unten‘ ist, dem gleicht, was ‚oben‘ ist. Sie wurzelt im analogen Denken und untersucht daher die Wechselbeziehungen zwischen den beiden Ebenen. Die Bedingungen scheinen von oben festgelegt, insofern die Gestirne unbeirrbar ihre Kreise ziehen. Dennoch führte die Betrachtung des kosmischen Uhrwerks zu unterschiedlichen Modellvorstellungen:

  • die Gestirne lenken das, was auf der Erde geschieht (kausaler Zusammenhang)

  • die Sterne oben widerspiegeln nur das Geschehen unten (analog-synchroner Zusammenhang).

  • die Ordnung am Himmel entsteht erst im Auge des Betrachters (ähnlich den Elementarteilchen der Quantenmechanik, die örtlich und zeitlich erst fassbar werden, sobald sie der Beobachter wahrnimmt (sogenannter konstruktivistischer Zusammenhang).

    Der Autor dieser Website bedient sich der Sichtweisen von Punkt 2 und 3, um die Astrologie als Navigationshilfe im Leben zu nutzen. Dabei unterscheidet sich die Betrachtung der Astrologie insofern grundlegend von jener der modernen Astronomie, als erstere die inhaltliche Bedeutung, letztere hingegen nur die äußere Erscheinung der Gestirne zu erforschen sucht.

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